Das Inkognito: Goethes ganz andere Existenz in Rom
Das Inkognito – Goethes ganz andere Existenz in Rom von Roberto Zapperi
Ein packender Roman Von Roberto Zapperi. Goethe hat seine Italienreise niedergeschrieben in den „Römischen Elegien“, die kurz nach seiner Rückkehr entstanden sind und ungefähr nach 40 Jahren in „Die römische Reise“.Zapperi dagegen beschreibt anhand vieler neuer Dokumente welcher Mittel und Möglichkeiten sich Goethe bedient hat, um auf seiner Reise nach Rom und in Rom selbst unerkannt zu bleiben. Um sein Inkognito zu wahren musste er sich andere Namen und auch verschiedene Verkleidungen zulegen. Der einzige, der in die geheimen Reisepläne eingeweiht war, war sein Mitarbeiter Seidel. Dieser hatte die sehr schwierige Aufgabe das Reiseziel sowie den Geldtransfer auf die verschiedenen Namen derer Goethe sich bediente, zu veranlassen. Die größte Aufgabe jedoch war die Geheimhaltung vor seinen vielen Weimarer Freunden, und dem Herzog Carl-August von Sachsen-Weimar und Charlotte von Stein.
Zapperi beschreibt sehr interessant und vergnüglich wie Goethe sich in Rom und auf seinen Reisen durch Italien bewegt hat und welche Erfahrungen er gerade im Bereich zwischenmenschlicher Erfahrungen gemacht hat. Er konnte sich ohne auf gesellschaftliche Konventionen achten zu müssen in jeder Beziehung frei bewegen .
Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und beeindruckend.
Roberto Zapperi
Roberto Zapperi, wurde 1932 in Rom geboren und lebt dort als italienischer Historiker und Schriftsteller. Das Inkognito – Goethes ganz andere Existenz in Rom von Roberto Zapperi wurde vom C.H. Beck und dtv -Verlag herausgegeben.
