Lazy Town
Lazy Town
Lazy Town ist eine farbenfrohe Fernsehsendung für Kinder, welche Komponenten des realen Films und des Trickfilms, miteinander verknüpft. Die 3 Hauptfiguren werden von menschlichen Schauspielern gespielt, während alle anderen Figuren computeranimierte Trickfiguren oder Puppen sind.
Der Name ist dabei Programm, denn Lazy (engl. für faul/träge) sind einige der Einwohner in dieser Stadt. Sportacus unser Held versucht dies zu ändern und die Einwohner und vor allem die Zuschauer, zur körperlichen Ertüchtigung zu motivieren. Gespielt wird Sportacus, von Magnus Scheving einem Aerobic Athleten, der in seinem blauen Sportdress allerlei Abenteuer, zusammen mit seinen Freunden erlebt. Wie in Kinderserien üblich, gibt es auch einen Gegenspieler der hier Freddie Faulig (Stefan Karl Sefansson) heißt und das Gegenteil vom immer gut gelaunten und sportlichen Sportacus darstellen soll. So versucht er in den Episoden stets, die Feierlichkeiten der Einwohner von Lazy Town zu stören oder mit seinen charmant primitiven Einfällen, die Aktivitäten von Sportacus und seinen Freunden zu sabotieren. Doch Sportacus weiß dies mit einer großen Portion Wortwitz und guter Laune, natürlich stets sportlich, zu verhindern. Das Prinzip hinter der ganzen Serie von Hauptdarsteller Scheving ist, den Kindern den Sport näher zu bringen und diesen zu vermitteln, wie viel Spaß Bewegung machen kann.
Unterstützt wird das ganze hauptsächlich vom bunten Rahmenprogramm der Nebendarsteller. Stephanie (Julianna Rose Mauriello) ist die kleine, stets gut gelaunte, rosahaarige Nichte des Bürgermeisters, die ebenso wie Sportacus, die Bewegung und es obendrein liebt zu tanzen. Ihr Onkel, der Bürgermeister von Lazy Town, mit Namen Meinhard Meintsgut ist ein liebenswerter und freundlicher Mann, der von einem Fettnäpfchen ins nächste tappt. Die beste Freundin von Stephanie ist Trixi und natürlich ist auch sie, wie fast alle in Lazy Town, Herzensgut. Pixel als Computerexperte ist ebenso mit dabei wie Meini, der das typische Bild des reichen Jungens verkörpert, welcher am liebsten alles für sich allein hätte. Der letzte Freund in der Gruppe ist Ziggy, welcher wohl etwas verfressen ist und die Kinder ansprechen soll, die ebenso einen Hang zur Nascherei haben. Man kann also sagen das Scheving versucht viele Stereotypen von Kindern abzudecken, damit sich ein möglichst großer Kreis von Zuschauern (arm/reich, schlau/dumm, dick/dünn ) angesprochen fühlt.
Zu sehen ist die Serie in Deutschland auf SuperRTL, im Vormittags- oder Frühprogramm aber natürlich ist sie auch auf DVD oder Audio CD zu erhalten. Sie wird seit 2004 produziert, geht ungefähr 30 Minuten, was in diesem Format durchaus üblich ist und es gibt inzwischen 52 Episoden.



