Sasa Zenkoff

"Der Wahnsinn ist, dass wir in München echt krasse Bookings haben und eigentlich jeder Top Act zu uns kommt.

sasa4Sasa Zenkoff ist ein relativ junger Partyveranstalter aus München, der jedoch schon einige Top-Events vorweisen kann. In erster Linie betraf das viele Events für jüngeres Publikum, daher werden ihn eventuell viele noch nicht kennen, aber man sollte wissen, dass er bei vielen Projekten seine Finger mit im Spiel hat und haben wird.

Hi Sasa! Du bist einer der jüngeren Generation von Partyveranstaltern, der in einer kurzen Zeit schon beachtliche Erfolge vorweisen kann. Erzähl uns mal kurz von Deinen besten Partys, berühmtesten Bookings oder kuriosesten Veranstaltungen. Was ist Dein persönliches Highlight?

Sasa: Also defenitiv ist man nach jeder Party stolz auf das, was das gesamte Team auf die Reihe gestellt hat, denn zu einem guten Event gehören sehr viele Arbeitsschritte und eine perfekte Organisation. Meine persönlichen Lieblingsveranstaltungen waren meine erste im NV Club, die gesamte Match Club Reihe von uns und ein Tag vor Silvester die ,,Studio Moet", bei der wir es geschafft haben den gesamten Vorrat an Champus leer zu räumen. Dadurch haben wir in München einen Umsatzrekord geschafft, den nicht mal viele Events im 18er Segment erreichen. Wir hatten ebenfalls einen Limousinen-Rekordversuch und Champagner Blattgold an dem Abend und die Stimmung war sensationell. Im 18er Berreich haben wir nun die Agentur Pro-Feiern gegründet und unsere erste große Party gleich im Baby gemacht mit einem hammer Booking: Kurtis Blow. Dies ist für mich bis jetzt eines meiner Higlights, denn Kurtis Blow ist einer der ersten Rap Superstars seiner Zeit und eine Legende für viele. An dem Abend dachte ich echt die Wand reisst ein wegen den ganzen Gästen. Und die Stimmung war Gänsehaut Feeling pur, denn es kam so rüber als sei plötzlich die Zeit still gestanden und wir waren Back in the 80s (lacht).

Wo wohnst Du eigentlich genau? Oder pendelst Du zwischen München und Beach Hampton hin und her?

Sasa: Ich bin im Münchner Westen aufgewachsen genauer gesagt in Laim / Hadern und habe meine Kindheit die größte Zeit bei meinen Großeltern am Stiftsbogen / Guardinistr in einem Hochhaus verbracht, da kommen auch meine besten und engsten Freunde her. Im Allgemeinen ist das Schöne an einem Viertel wie diesem, dass jeder jeden kennt und der Zusammenhalt groß geschrieben wird. Jedoch habe ich durch meinen Vater auch Wurzeln in Amerika, da sein Vater als Auswanderer aus dem Balkan seinen Platz in NY als Professor in den Hamptons New York gefunden hat und wir deshalb ein Haus da haben.

Was genau verbirgt sich hinter dem Projekt Munich Elite?

Sasa: Munich Elite ist der Name unserer Veranstaltungsreihe im Higher Level 16 Segment. Wir hatten die Idee eine Eventreihe zu Gründen, die 16er Events in einem hohen Niveu einer 18er Party dar stellen lassen sollten. Wir wollten mit diesem Namen aber auch einen Brand schaffen, mit der sich Jugendliche identifizieren können und quasi ein hohes stilvolles Niveau schaffen, mit Kleider-Ordnung, Limousinenservice und so weiter. Also praktisch alles andere als Flatrate saufen. Harter Alkohol wird bei unseren 16er Festen nicht ausgeschenkt und unsere Ausweiskontrollen sind sehr streng. Jedoch ist der Innere Kreis unserer Munich Elite auch gerne gesehen auf anderen 16er Events und an jedem großen Tisch vorzufinden. Wir haben an die Schickeria von München ein Ritual gewidmet und zwar spritzen wir immer einmal pro Abend Champus in die Menge (lacht). So ist dann auch unser Slogan geboren: "Wenn die Munich Elite feiert weint der Club vor Freude Champus". Im Großen und Ganzen ist das Projekt Munich Elite ein riesen Freundeskreis geworden und das gesamte Umfeld ist sehr familiär.

Hast Du eine witzige Story aus dem Nachtleben parat?

Sasa: Ja, da war mal so ein Typ, der hat das Stehpissoir mit dem Normalen verwechselt und meinte original: "Ich bin doch auf'm Klo. Was wollt Ihr eigentlich?". So etwas geht natürlich überhaupt nicht, war aber extrem lustig.

Welche Clubs bevorzugst Du, wenn Du mal privat unterwegs bist? Auf welchen Sound stehst Du?

Sasa: Privat gehe ich gerne in den Bash Club und einer meiner besten Freunde Alexander Turovski arbeitet dort seid kurzem als Türsteher und die Crew vom Bash Club ist einfach der Hammer. Ja und ins Baby auch. Ich pendel immer zwischen diesen zwei Locations hin und her und natürlich nicht zu vergessen das ehemalige Retro und das Hugos.

Was fehlt Deiner Ansicht nach noch in der Clubszene Münchens? Was findest Du gut und was eher schlecht?

Sasa: Definitiv noch ein Club mit meinem Namen. Coming soon. Ich hasse Flatrate Partys, da solche Partys sehr viel Gewalt erzeugen und so niemals eine schöne Stimmung entstehen kann. Der Wahnsinn ist, dass wir in München echt krasse Bookings haben und eigentlich jeder Top Act zu uns kommt.

Was ist für Dich typisch Münchenerisch?

Sasa: Also für mich typisch Münchnerisch ist auf alle Fälle dieser Typ, der in der S-Bahn sein Brotzeitbrettel ausgepackt hat und Radischen gschnitten hat (lacht). Ja und natürlich unser leckeres Essen und die Isar, der Eisbach. Worauf wir aber am meisten stolz sein solten, ist die Wiesn, denn die ganze Welt ist in dieser Ziet bei uns zu Gast. Dann natürlich unsere Biergärten, das Hofbräuhaus unsere Trachten unser Fluchen. I sog eich nur oans: "Bayern des samma mia".

Danke für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

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